"Soforthilfe Corona" - Privatvermögen oder betriebliche liquide Mittel werden nicht berücksichtigt

Seit 30. März hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium die Förderbedingungen leicht angepasst. Betriebe, die einen Antrag auf Soforthilfe stellen, müssen nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren.

Konkret muss der Antragsteller versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen.

Dies liegt dann vor, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen) zu zahlen (Liquiditätsengpass).

Die Höhe des Liquiditätsengpasses für die drei auf die Antragstellung folgenden Monaten müssen die Betriebe konkret beziffern. Dabei müssen beantragtes Kurzarbeitergeld (z.B.: als geringere Lohnkosten) und sonstige finanzielle Hilfen eingerechnet werden.

Privatvermögen, oder betriebliche liquide Mittel (z.B.: Erhöhung der Kontokorrentkredite) werden aber nicht berücksichtigt. Dies gilt rückwirkend für alle Anträge seit dem Start der Soforthilfe.

Betriebe, die bereits einen Antrag auf Soforthilfe gestellt haben und auf Grund der neuen Regelungen einen höheren Zuschuss beantragen wollen, wenden sich bitte an die Corona-Hotline der Handwerkskammer unter 0761 21800-456.

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