Handwerkerparken in Freiburg – Stadtrundgang mit Gemeinderäten

Vielfältige Beschwerden erreichen die Kreishandwerkerschaft Freiburg von Handwerkern, die in der Innenstadt, in der Wiehre, im Vauban etc. keine Parkplätze mehr finden oder sich einer Flut von Bußgeldern ausgesetzt sehen, weil das Kundendienst- oder Werkstattfahrzeug am Einsatzort nicht regelkonform abgestellt werden kann.

Im Januar 2019 haben wir unter Mitwirkung der Handwerkskammer eine Besprechung mit Bürgermeister Breiter sowie den Leitern des Garten- und Tiefbauamtes und der Bußgeldbehörde geführt, um über die drängenden Probleme der fehlenden Parkplätze für Kundendienst- und Montagefahrzeuge des Handwerks und kritische Verfahrensweisen bei der Bußgelderhebung zu berichten.

Leider konnten keine konstruktiven Lösungsvorschläge erarbeitet werden, weshalb wir uns nunmehr an das politische Entscheidungsgremium der Stadt Freiburg gewendet haben.

Mit Ausnahme der AFD-Vertreter waren alle im Freiburger Gemeinderat vertretenen Fraktionen der gemeinsamen Einladung unserer Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer zu einer Stadtbegehung am 13. Oktober 2020 mit anschließender Abschlussbesprechung gefolgt.

Unterstützt von Elektro Ullmann, der Glaserei Leonhard Paul GmbH und der Raumausstattung Rauber, die mit ihrem Personal und ihren Fahrzeugen praktischen Anschauungsunterricht gaben, wurden die verkehrstechnischen Probleme des Handwerks sichtbar gemacht.

In unserem mündlichen und schriftlichen Statement an die Gemeinderäte haben wir uns gegen den weiteren undifferenzierten Rückbau oder die Umwidmung bestehender Park- und Abstellflächen in städtischen Gebieten gewandt, wenn dadurch eine Versorgung mit handwerklichen Gütern und Dienstleistungen vor Ort unmöglich gemacht oder für die Kunden erheblich verteuert wird. Wir brauchen in den „kritischen“ Bereichen den Ausweis privilegierter Abstellflächen.

  • Wir haben um eine Überprüfung der verkehrsrechtlichen Beschränkungen (eingeschränkte Halteverbote, Lieferverkehrszeiten etc.) auf „Handwerker-tauglichkeit“ gebeten.
  • Wir haben sachgerechte politische Entscheidungen eingefordert, die eine Versorgung der Innenstadtbevölkerung bzw. der dortigen Gewerbetreibenden mit handwerklichen Dienstleistungen zu bezahlbaren Preisen sicherstellen.

Die Vertreter der anwesenden Fraktionen haben uns in ihren Abschlussstatements den bestehenden Handlungsbedarf bescheinigt. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass der politische Wille in konstruktive Lösungsvorschläge durch die Stadtverwaltung mündet. Wir bleiben im Gespräch und beteiligen uns gerne!


17.09.2020 10:00 Alter: 35 Tag(e)

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